Herzliche Einladung

 

 

 

Lesung am 17. August 2018 in der Galerie GUM am Siegfriedplatz

 

 

Einlass um 19.30 Uhr, Beginn 20.00 Uhr

 

 

 

Willi Kemper liest aus seiner Erzählung DER KREIDEGRUND, der Jazzmusiker Thomas Schweizer improvisiert in Intervallen zu den Texten mit dem Saxophon.

 

 

 

Im Text lässt der Autor die Erinnerungen an einen wunderbaren Professor der Künste wieder lebendig werden. Seine Erinnerungen gehen zurück in die zweite Hälfte der sechziger Jahre des vorigen Jahrhunderts. Beim Studienbeginn in der Kunstakademie kommt es zu einem außergewöhnlichen Austausch zwischen dem alten Professor und dem jungen Studenten. Die Herstellung eines Kreidegrunds liefert den Ausgangspunkt für eine intensive Reflexion über die Kunst.

 

 

In Kempers Text dreht sich alles um die Malerei, um die Kunst, um die Weltwahrnehmung, um die Technik, um die Liebe, um die Geschichte, um das, was den Menschen ausmacht, was ihn beglückt und ängstigt, was ihn zum Ausdruck bringt, letztlich um seine Sehnsucht nach dem Gelingen.

 

 

Zwei Generationen treffen aufeinander (Jahrgang 1914 und 1944) und der Professor versucht, seinen Glauben an die Kunst an den Studenten weiterzugeben. Viele seiner Weltdeutungen sind auch heute noch hochinteressant und von einer unglaublichen Aktualität.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zwei Jahrestage markieren 2018 Ereignisse, die in der

 

literarischen Arbeit Willi Kempers von Bedeutung sind und

 

die sein Leben direkt berührten:

 

 

Vor 75 Jahren: In der Nacht vom 16. zum 17. Mai 1943

 

wurde die Mauer der Möhnetalsperre zerstört.

 

 

Vor 50 Jahren: Die Studentenrevolte der Achtundsechziger.

 

 

 

 

 

 

 

Neue Arbeiten

 

 

Ausgangspunkt der Arbeit sind Fotografien, die der Künstler

auf einer Sizilienreise  im Jahre 1974 machte.

 

Kempers literarische und bildnerische Arbeit dreht sich in den

letzten Jahren primär um das Thema Erinnerung. Die neuen

Ar­beiten sind Erinnerungspunkte. Die Bilder sind wie Beweisstücke

der Erinnerung. Kemper versteht seine Bilderarbeit als ein Stück

Lebensarchäologie.

 

Die Arbeiten sind kleine und kleinste Aus­schnitte aus großen

und scharfen Fotografien. Durch die enorme Vergrößerung

kommen sie zu einer eigenen Qualität und erreichen eine formale

Schönheit, die sie verklärt und loslöst aus der konkreten Zeit.

 

Format jeder Arbeit: 42 x 30 cm

 

Ausstellung im Block auf einer Fläche von ca. 4.00 x 1.20 m

 

 

 

 

Sizilien 1974

 

 

 

Zur Zeit entsteht die Porträtreihe

 

Gesichter der 68er

 

 

 

 

 

Computergrafik seit Sommer 2017

 

Unbekannte Zeichen in einem fremden Land

 

Format A3, limitierte Auflage. In diesem Bereich sind inzwischen sehr viele neue Arbeiten entstanden.