Informationen über Veranstaltungen

 

und Pläne für das Jahr 2019

 

 

 

 

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Freitag, 18. Januar 2019, 14.30 Uhr

 

Seniorenzentrum Gütersloh, Am Bachschwemm 2

 

Willi Kemper liest aus FELIX am FLUSS

 

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Donnerstag, 24. Januar 2019, 15.30 Uhr

 

Altenheim Dietrich Bonhoeffer-Haus, Bielefeld
Schildescher Str. 103 f

 

Willi Kemper liest aus FELIX am FLUSS

 

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Dienstag, 12. Februar 2019, 15.30 Uhr

 

Diakonisches Altenzentrum Huchzermeier-Stift

An der Reegt 5, Bielefeld-Schildesche

 

Willi Kemper liest aus FELIX am FLUSS

 

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Dienstag, 19. Februar 2019, 15.30 Uhr

 

Kursana Domizil

Gütersloh, Tiefenweg 2

 

Willi Kemper liest aus FELIX am FLUSS

 

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Donnerstag, den 04. April 2019, 19.30 Uhr

 

Neustädter Marienkirche Kirche, Bielefeld Gemeindehaus 

 

 

Willi Kemper liest aus

"FELIX am FLUSS" 

 

Texte über das Wasser werden den Schwerpunkt bilden.

 

 

 

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Montag, 8. April 2019, 19.00 Uhr

Hospizbewegung Herford e. V.

Der Veranstaltungsort wird noch bekannt gemacht

 

LEBENSGRENZE

 

Eine Lesung mit Musik

Lesende:  Heike Kassebaum

                  Willi Kemper

Musik:       Thomas Schweitzer

                   Saxophon

 


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Montag, 14.10.2019, 19.00 Uhr

 Ambulante Hospizgruppe Verl e.V.

 Erlöserkirche Verl, Paul-Gerhardt-Str. 6, Verl

 

 

LEBENSGRENZE

Eine Lesung mit Musik

 

Lesende:  Heike Kassebaum

                  Willi Kemper

Musik:       Thomas Schweitzer

                   Saxophon

 

 

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Ein Teil des Altarbildes des Conrad von Soest war in

diesem Jahr meine Weihnachtskarte. 

 

 

Es sind die Altarbilder des Conrad von Soest in der Marienkirche in Dortmund, die mich begeistern. Ihre Farbigkeit ist unbeschreiblich schön und leuchtend. Aber am stärksten hat mich immer wieder der dreibeinige Hocker fasziniert, der neben dem Bett der Maria steht. Conrad von Soest, der geniale Maler des frühen fünfzehnten Jahrhunderts, beherrschte sein Metier. Seine Darstellungen des biblischen Geschehens sind einfühlsam und voller Details. Er konnte alles. Nur am Schemel ist er gescheitert. Immer wieder hat er versucht, ihn räumlich darzustellen und jedes Mal muss er sein Unvermögen gespürt haben. Nirgends sonst in den Bildern hat der Maler so oft verändert, hat neu begonnen und das Ergebnis wieder verworfen. Irgendwann gab er auf. Und so steht der Schemel neben dem Bett der Maria. Dicke Farbschichten bestimmen seine Oberfläche und zeugen vom Kampf des Malers um die richtige Form. Der Schemel ist so, wie er ist: Er zeigt das kleine Scheitern eines großen Künstlers.

Um 1420 beherrschte noch kein Mensch die Konstruktion der Perspektive, niemand. Auch der berühmte Jan van Eyck in Flandern war noch auf der Suche. Conrad von Soest wollte die richtige Form erzwingen. Im Gemälde von 1420 wird sein absurder Kampf sichtbar: Alle Darstellungs-formen gelangen dem Künstler, er beherrschte sie souverän. Nur ein Schemel, ein dreibeiniger, widersetzte sich und brachte den Maler zur Verzweiflung.

 

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